Schmuff's Fotogalerie 
 
Meine fotografischen Eckdaten
 
 o Jahrgang 1960, Zahntechniker, lebe in Spiesen-Elversberg
 o Fotografie seit 1973
 o Kenntnisse zum größten Teil autodidaktisch erworben, aber auch Kurse und Workshops von VHS und anderer Schulen
 o Bevorzugt Geräte aus dem Hause Minolta, heute Sony
 o Erfahrung im eigenen Farb- und Schwarzweiß-Labor
 o Ab 1992 Bildbearbeitung am PC über analoge Aufnahme und Digitalscan, ab 1999 ausschließlich digitaler Workflow
 o Seit 1989 im Deutschen Verband für Fotografie (DVF) als Mitglied der Fotofreunde Homburg-Zweibrücken (mit Unterbrechung), Direktmitglied und Fotogruppe Blende 11 Saar mit Erfolgen auf Landesebene (78 Irispunkte mit Medaillen und mehreren Urkunden) und Bundesebene (36 Retinapunkte mit Medaillen und mehreren Urkunden)
 o 1989 – 2017  Mehrere eigene Ausstellungen im saarländischen Raum und Ausstellungs- beteiligungen mit den Fotofreunden Homburg-Zweibrücken und Fotogruppe Blende 11 Saar.
 o Eigene Internetseite unter www.schmuff.de
 o 2006  erster Sieg in einem Jahreswettbewerb der Fotofreunde, nachfolgend bis 2011 mehrere 1. bis 3. Plätze bei Jahres- und Clubwettbewerben
 o 2006 - 2011 Webmaster der Fotofreunde Homburg-Zweibrücken
 o 2011 Gründungsmitglied der „Fotogruppe Blende 11 Saar“, seither gleichzeitig Vorsitzender
 o 1996 – 2017: Annahmen von Arbeiten für Ausstellungen anlässlich internationaler Salons rund um den Globus auf allen Kontinenten der Erde in insgesamt 76 Ländern von Argentinien, USA über Europa bis nach Indien und China mit zahlreichen Auszeichnungen
 o 2012 Verleihung des AFIAP-Titels (Artiste de la Fédération Internationale de l’Art Photo- graphique), 2013 EFIAP (Excellence) durch die FIAP in Paris. Aktuell ist es der EFIAP in der Platin-Stufe. In Deutschland gibt es zusammen in diesem Level oder höher (EFIAP-Stufen Platin, Diamant  und MFIAP) ca. 18 Titel, im Saarland 6
 o Seit 2014 Zweiter Landesvorsitzender des DVF - LV 6 Saarland
 o Juror bei Wettbewerben bei regionalen Meisterschaften bis internationalen Fotosalons
   
   
„Ich suche meine Motive nicht, ich finde sie!”
   
Diese Philosophie meiner Art der Fotografie bedeutet, dass ich mit wachem Auge unterwegs bin und mich von meinen Begegnungen in Form von Orten, Objekten und Situationen überraschen lasse. Ich fotografiere alles, was mir interessant, beeindruckend und erinnernswert erscheint. Da ich mir Zeit lasse, um mein Motiv zu isolieren, sind Menschenbilder eher eine Ausnahme, höchstens mit der langen Telebrennweite aus dem virtuellen Tarnzelt der scheinbaren Unbeteiligtheit und bei Sportevents.
   
Dabei geht es mir weniger um das Schaffen von tiefgründigen Werken, sondern darum, als „Chronist“ einen Moment oder eine Situation festzuhalten, die mich gerade bewegt und fasziniert hat. Ich möchte mit meinen Fotos aber auch keine Dokumentationen schaffen, sondern Erinnerungen – Bilder, wie ich sie bei der Aufnahme wahrgenommen habe und will diese Eindrücke mit dem Betrachter meiner Fotos teilen.

Was Erinnerung von Dokumentation unterscheidet, ist das subjektive Sehen. Darunter versteht man die Eigenschaft des menschlichen Auges beim Betrachten einer Sache nur diejenigen Teile davon wahrzunehmen, die auch Interesse finden. Den Rest ignoriert es unbewußt, obwohl real vorhanden. Ärgernisse konventioneller Fotografie in Form von Oberleitungskabeln, Verkehrsschildern, ablenkenden Hintergünden, ins Bild laufenden Personen oder wie sie auch sonst immer heißen, werden in der Begeisterung für ein gutes Motiv schnell übersehen. Im fertigen Bild treten diese störenden Elemente aber um so stärker hervor und schmälern die Bildwirkung. Während der Maler solche Details erst gar nicht anlegt und so seinen Eindruck subjektiven Sehens zu Papier bringt, ist es dem Fotografen bei diesem Verfahren mittels der elektronischen Retusche möglich, das Motiv so freizulegen und Farb- sowie Lichtstimmungen anzupassen, wie er es bei der Aufnahme gesehen hat oder sehen wollte. Dies erfolgt abschließend durch die Bildbearbeitung am Computer, aber überwiegend nur zur Korrektur, seltener zur Generation ganz neuer Inhalte wie etwa durch Composing.